Häufige Fragen
Häufig gestellte Fragen
Falls Sie weitere Fragen haben, können Sie uns gerne kontaktieren.
Ergotherapie für Kinder
Der Arzt benötigt hierfür genaue Informationen zum Kind. Deshalb muss in der Regel ein Termin zur Vorstellung beim Kinderarzt durch die Eltern vereinbart werden.
Der Arzt muss genau darüber unterrichtet werden:
- Welche Dinge dem Kind noch schwer fallen?
- Welche Probleme zu Hause, im Kindergarten und/oder der Schule bestehen?
Leider müssen die Kinderärzte mittlerweile sehr genau auf ihr Heilmittelverordnungsbudget achten, weshalb nicht jede Familie, deren Kind(er), von einer Ergotherapie Behandlung profitieren würde, ein Rezept erhält.
Wir arbeiten mit zahlreichen Kinderärzten eng zusammen. Deshalb ist es uns wichtig, mit den entsprechenden Ärzten ins Gespräch zu gehen, um im Einzelfall die Notwendigkeit der Ergotherapie zu erläutern.
Im besten Fall wenden Sie sich zuerst an Ihren Kinderarzt. Hier benötigen Sie im Vorfeld einen Termin, um bei ihm/ihr entsprechend mit ihrem Kind vorstellig zu werden.
Voraussetzung für eine Ergotherapie Behandlung ist die Ausstellung einer Heilmittelverordnung. Wenn Sie ein Rezept erhalten haben, dürfen Sie sich gerne bei uns in der Praxis melden und einen Termin für ein Erstgespräch vereinbaren.
Wir stehen mit einigen Kinderärzten in engem Kontakt. Es ist uns wichtig, mit den entsprechenden Ärzten ins Gespräch zu gehen, um im Einzelfall die Notwendigkeit der Ergotherapie zu erläutern.
Auch die Einbeziehung der Eltern in die Ergotherapie, ist für die Ärzte ein wichtiger und notwendiger Bestandteil, um den größtmöglichen Erfolg erzielen zu können. Wir nehmen nur Kinder auf, deren Eltern bereit sind, ebenfalls mitzuarbeiten.
Auch die Einbeziehung/der Austausch von Kindergarten und Schule ist uns sehr wichtig. Kinderärzte werden immer durch einen schriftlichen Therapiebericht über den Verlauf der Ergotherapie in Kenntnis gesetzt.
- • Selbstwertkurs für Kinder: Ich bin stark!
- • Stiftprofis
- • Fit für die Schule
- • Legasthenietraining nach der AFS-Methode
- • Selbstwertkurs für Kinder: Ich bin stark!
- • Trauerbegleitung: plötzlich alleine...?
- • Elternworkshops: für Therapie-Eltern und außenstehende Eltern (Selbstzahlerleistung)
- • Stiftprofis
- • Legasthenietraining nach der AFS-Methode
- • Fit für die Schule
Selbstwertkurs 'Ich bin stark!'
Der Kurs richtet sich an Kinder im Alter von 5-8 Jahren. Er findet immer mittwochs von 16.00-17.00 Uhr statt.
Geleitet wird der Selbstwertkurs von unserer Ergotherapeutin Frau Fröhlich. Sie wird durch eine Helferin unterstützt, sodass wir auf jedes Kind individuell eingehen können.
Im Kurs werden den Kindern folgende Inhalte vermittelt:
- Selbstbewusstsein stärken:
- • Den eigenen Körper und die eigenen Grenzen wahrnehmen und respektieren
- • Selbstbewusst auftreten
- • Die Komfortzone
- • Wer darf...?
- • 'Nein' sagen
- • Gute und schlechte Geheimnisse
Prävention:
- • Gefährliche Situationen erkennen
- • Hilfe holen
- • 'Rettungsinseln'
- • Anderen helfen
Selbstverteidigung:
- • Es werden verschiedene Techniken gezeigt und geübt, die die Kinder in Gefahrensituationen anwenden können, um sich selbst zu schützen
Das Ziel des Selbstwertkurses ist es, Kinder in ihrem Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein zu stärken.
Elternworkshops
Wir bieten regelmäßige Elternworkshops zu verschiedenen Themen an. Die Workshops vermitteln praxisnahe Strategien für den Familienalltag und geben Einblicke in neurobiologische Zusammenhänge, Diagnostik und die Chancen einer frühzeitigen Unterstützung.
- • Impulskontrolle
- • Fit für die Schule
- • Stifthaltung
- • Hausaufgaben leicht gemacht
- • Familienregeln
- • Neurodivergenz: AD(H)S und Autismus-Spektrum
Die Elternworkshops richten sich an Eltern, deren Kinder sich bei uns in der Ergotherapie befinden, sowie für außenstehende Eltern (als Selbstzahlerleistung).
Ein Elternworkshop dauert 1,5 Stunden.
Als Selbstzahlerleistung kostet ein Elternworkshop 17 €.
Die Elternworkshops werden von Charlotte Fröhlich, Jana Deutschmann und Paula Nagel angeboten.
Stiftprofis
Das Gruppenkonzept: 'Wir werden Stiftprofis' von Verena Henkel ist ein graphomotorisches Gruppenprogramm, bei dem Kinder spielerisch über kleine Geschichten, Tipps und Tricks rund um das Thema Stift, erhalten.
Unter anderem geht es um die Vermittlung der Basics, welche für den Schrifterwerb wichtig sind:
- • Tricks zur richtigen Blattlage
- • Stifthaltung
- • Sitzhaltung
- • Kraftdosierung
- • Regelmäßige Wiederholungen und Übungsaufgaben
Das Angebot richtet sich an Kinder im Vorschulalter (5-6 Jahre):
- • die das Malen häufig vermeiden
- • die noch ungeschickt im Umgang mit dem Stift wirken
- • mit leichten graphomotorischen Auffälligkeiten, für die keine medizinische Indikation für eine Ergotherapie besteht
Das Gruppenprogramm dient zur Vorbereitung auf den Schuleintritt – insbesondere auf die Fähigkeiten zum Schrifterwerb.
- • Es werden abwechslungsreiche Methoden und Arbeitsmaterialien eingesetzt
- • Es finden regelmäßige Hausaufgaben mit Belohnungssystem statt
- • Die Eltern erhalten zur jeweiligen Trainingseinheit entsprechende Informationen
Wir möchten Kindern einen guten Einstieg in ihr Schulleben ermöglichen. Hierzu ist es aus unserer Sicht wichtig, rechtzeitig, noch vor der Einschulung, gezielte fein-und grafomotorische Grundlagen zu festigen, um die notwendigen Fähigkeiten zum Schrifterwerb zu erreichen.
Es ist uns wichtig, dass auch die Eltern entsprechend geschult und einbezogen werden, damit vermittelte Inhalte des Kurses, auch zu Hause umgesetzt werden können.
Das Gruppenprogramm umfasst 10 Einheiten à 45 Minuten.
Der Kurs wird durch eine Ergotherapeutin geleitet.
Es können bis zu sechs Kinder an dem Gruppenprogramm teilnehmen.
Die Teilnahmegebühr beträgt 135€ pro Kind für 10 Einheiten à 45 Minuten.
Das Kind sollte folgende Voraussetzungen erfüllen:
- • Schon etwas Stift Erfahrung haben
- • Aufforderungen einer erwachsenen Vertrauensperson folgen können
- • Sich in einer Kleingruppe zurücknehmen und abwarten können
- • Mindestens 10 Minuten einer fremdbestimmten Tätigkeit nachgehen können
Legasthenietraining
Das Training unterstützt ihr Kind dabei, seine Lese-und Schreibfähigkeit zu verbessern. Dabei ist es besonders wichtig, das Kind ganzheitlich zu betrachten. Eine gute vertrauensvolle Beziehung zwischen Kind und Therapeutin ist sehr wesentlich. Auch die Einbeziehung der Eltern ist uns sehr wichtig.
Die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse von Dr. Astrid Kopp-Duller zeigen, dass Kinder in den Bereichen: Aufmerksamkeit, Sinneswahrnehmung, sowie Lese und Schreibfähigkeit zu fördern sind. Wir setzen an den Ressourcen ihres Kindes an, damit es positive Erfahrungen sammeln kann und verbinden diese mit seinen Problembereichen.
- • Erstgespräch mit den Eltern
- • Diagnostik und Erstellung eines individuellen Förderplans
- • Training und Übungsblätter für ein gezieltes Training zu Hause
'Wenn Kinder Lesen und Schreiben lernen, ist die Schrift für sie am Anfang ein unverständlicher 'Code', bestehend aus vielen unbekannten Symbolen. Schritt für Schritt wird dieser Code im ersten Schuljahr entziffert und verinnerlicht. Eine Legasthenie erschwert diesen Lernprozess deutlich, denn der Code kann nicht in der üblichen Art und Weise entziffert werden. Umgekehrt fällt es schwer, ein gesprochenes Wort in diesen 'Code' zu übersetzen.'
Quelle: bvl-legasthenie.de/legasthenie.html (16.02.25)
Bei der AFS-Methode handelt es sich um eine multisensorische Trainingsmethode. Das bedeutet, dass legasthene Menschen eine andere Informationsverarbeitung aufweisen, die sich beim Erlernen des Schreibens und Lesens, bemerkbar macht. Hierfür benötigt es spezielle individuelle Lernmethoden.
Die Kinder erhalten Interventionen in allen drei Bereichen, welche die Legasthenie verursachen. Die Förderung erfolgt im Bereich:
- • Aufmerksamkeit
- • Schärfung der Sinneswahrnehmung, die man für das Schreiben und Lesen benötigt
- • Ein Training an den Symptomen
Durch ein gezieltes Training können entsprechende Erfolge erzielt werden.
Energiemanagement Schulung (EMS)
Bei der Energiemanagement Schulung handelt es sich um ein Konzept, welches speziell für Klienten:Innen mit Fatigue entwickelt wurde. Es findet im Einzelsetting oder in der Gruppe statt.
Klienten:Innen mit Fatigue:
- • nach Post-Covid
- • M.Parkinson
- • MS
- • Krebserkrankung
6 Module in der Gruppe immer donnerstags von 15.30-16.30 Uhr, individuelles Erst- und Abschlussgespräch.
- • Erstellung eines individuellen Energieprofils
- • Pausenmanagement
- • Tätigkeiten vereinfachen
- • Bewusstes Einsetzen der zur Verfügung stehenden Energie, um Tätigkeiten zu erledigen, die Sie machen müssen und/oder möchten
- • Erst- und Abschlussgespräch
- • Wie kann ich Energie einsparen?
- • Wie teile ich mir meine Energie ein?
- • Wofür gebe ich meine Energie aus?
Die Kosten können durch die Krankenkasse übernommen werden.
Unsere Ergotherapeutin Frau Meyer.
Trauerbegleitung
Dabei handelt es sich um ein Gruppenprogramm, bei dem unterschiedliche Module rund um das Thema: Trauer betreachtet werden. In einzelnen Modulen werden unterschiedliche Aspekte der Trauer beleuchtet und gemeinsam bearbeitet. Umgang mit der Trauer, Perspektiven und Strategien etc.
Immer mittwochs, von 17.00-18.00 Uhr (6 Module in der Gruppe), individuelles Einzel-/und Abschlussgespräch á 30 Minuten)
Unsere qualifizierte Palliativfachkraft und ausgebildete Trauerbegleiterin Frau Utech.
Ein individuelles Einzel- und Abschlussgespräch á 30 Minuten, 6 Module in der Gruppe.
Pro Kurs 135€
Netzverbund Schwarzwald
Der Netzverbund Schwarzwald ist ein regionales Versorgungsnetzwerk für Menschen mit komplexen psychischen Erkrankungen. Unser Ziel ist es, Betroffene auf ihrem individuellen Weg zu begleiten und ihnen eine bedarfsgerechte Unterstützung zu ermöglichen.
Dabei arbeiten verschiedene Fachdisziplinen, zum Beispiel Ärzte:Innen, Psychologen:Innen, Psychiater:Innen, Therapeuten:Innen und Einrichtungen eng zusammen, um eine möglichst umfassende und abgestimmte Versorgung sicherzustellen. Der Netzverbund Schwarzwald hat eine Besonderheit: Die Koordination wird zentral über die ERGOTHERAPIE UND ZEIT(T)RÄUME organisiert.
Unser Angebot richtet sich an Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen, die Unterstützung bei der Organisation ihrer Behandlung, im Alltag oder bei der Suche nach passenden Hilfsangeboten benötigen.
Auch Angehörige sowie behandelnde Ärzt:Innen, Psycholog:Innen, Therapeut:Innen können sich an uns wenden.
Wir unterstützen unter anderem bei:
- • Orientierung im Hilfesystem
- • Vermittlung geeigneter Unterstützungsangebote
- • Koordination zwischen verschiedenen Behandlern
- • Fragen zu Pflegegrad, Eingliederungshilfe und weiteren Sozialleistungen
- • Vernetzung mit Beratungsstellen und Hilfsangeboten
- • Klärung von Zuständigkeiten und Unterstützungsbedarfen
Frau Maier ist die Koordinatorin des Netzverbund Schwarzwald. Als Koordinatorin ist sie die Ansprechpartnerin bei Fragen rund um Ihre Versorgung und unterstützt die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen beteiligten Fachpersonen.
Die Koordinatorin ist das Bindeglied zwischen den Kooperationspartnern, die am Netzverbund Schwarzwald beteiligt sind. So fungiert sie beispielsweise als Bindeglied zwischen Klient:innen, Psychiater:innen, Psycholog:innen, Ärzt:innen, Therapeut:innen sowie weiteren Hilfsangeboten und unterstützt bei auftretenden Fragen oder Schwierigkeiten.
Die telefonischen Sprechzeiten sind:
Montag bis Donnerstag: 09:00 Uhr bis 11:00 Uhr, Telefon: 0741 89 69 82 92
Außerhalb der telefonischen Sprechzeiten wenden Sie sich bitte per Mail an uns oder hinterlassen Sie eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter.
E-Mail: info@netzverbund-schwarzwald.de
Sie können sich auch dann an uns wenden, wenn Sie sich zunächst informieren möchten oder unsicher sind, welche Hilfen für Ihre Situation geeignet sind. Wir beraten Sie gerne. Beachten Sie auch unsere Gruppenangebote, die wir über die Ergotherapie anbieten.
Die erste Kontaktaufnahme und Beratung durch die koordinative Stelle ist für Ratsuchende kostenfrei. Sie umfasst jedoch maximal 10 Minuten. Sie können uns telefonisch oder per E-Mail kontaktieren. Gemeinsam besprechen wir Ihr Anliegen und überlegen, welche Unterstützung oder welche nächsten Schritte für Sie sinnvoll sein können.
Ja. Angehörige sind häufig wichtige Bezugspersonen und können sich bei Fragen oder Unterstützungsbedarf ebenfalls an uns wenden.
Unser Ziel ist es, Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen den Zugang zu passenden Hilfen zu erleichtern, Behandlungswege zu koordinieren und die Zusammenarbeit aller Beteiligten zu fördern. Dabei stehen die individuellen Bedürfnisse und Lebenssituationen der Klient:innen stets im Mittelpunkt.